Betriebsrat Halle

06.06.2016

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz nach § 5 Arbeitsschutzgesetz

Rechtsanwalt Menke setzt zur Zeit in mehreren Einigungsstellen, die zum Teil durch das Arbeitsgericht eingesetzt wurden durch, dass unter Wahrung der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats der jeweiligen Betriebe Gefährdungsbeurteilungen in den Betrieben durchgeführt werden. Insbesondere geht es dabei auch um Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz nach § 5 Absatz 3 Ziffer 6 Arbeitsschutzgesetz. In einem der Betriebe sind inzwischen Befragungen sämtlicher Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mittels eines Kurzfragebogens zur Grobanalyse durchgeführt worden. Mit Mitarbeitern, die sich freiwillig bereit erklärt haben, wurden danach noch unter Beteiligung von Psychologen für Arbeits- und Organisationspsychologie Workshops durchgeführt. Sobald die schriftlichen Berichte der Psychologen vorliegen, wird dann im Rahmen der Einigungsstelle beraten ob und wenn ja welche Abhilfemaßnahmen der Arbeitgeber dort durchführen muss, wo nach Auffassung der Psychologen die psychische Belastung am Arbeitsplatz zu hoch ist. Im Anschluss daran muss dann festgelegt werden, wann eine erneute Durchführung der Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen ist, um zu überprüfen, ob die Abhilfemaßnahmen ausreichend waren und die gewünschten Ergebnisse gebracht haben. In den Einigungsstellen ist jeweils auch der Betriebsrat aus dem Betrieb vertreten. An der Seite der Betriebsratsmitglieder ist Rechtsanwalt Menke ebenfalls als Einigungsstellenmitglied tätig.

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