Akquise oder Auftrag - Die Akquiseleistung des Architekten ist immer wieder ein Streitpunkt zwischen Auftraggeber und Architekten

Das Landgericht Hannover geht hier sogar soweit, dass selbst Vorentwürfe und Bauvoranfragen nicht ohne weiteres auf den Abschluss eines Architektenvertrages und damit vergütungspflichtige Tätigkeiten schließen lassen.

1. Dass ein Architekt Vorentwürfe fertigt, eine Bauvoranfrage stellt, Verhandlungen mit Behörden führt und einen Bauantrag gefertigt hat, reicht nicht ohne weiteres aus, um auf den Abschluss eines Architektenvertrags zu schließen.

2. Wird eine an den vertraglichen Voraussetzungen orientierte schlüssige Abrechnung nicht vorgelegt (auch nicht nach Erteilung eines richterlichen Hinweises), ist die Forderung des Architekten endgültig - und nicht lediglich als "zur Zeit unbegründet" - abzuweisen.

Die Akquiseleistung des Architekten ist immer wieder ein Streitpunkt zwischen Auftraggeber und Architekten. Das Landgericht Hannover geht hier sogar soweit, dass selbst Vorentwürfe und Bauvoranfragen nicht ohne weiteres auf den Abschluss eines Architektenvertrages und damit vergütungspflichtige Tätigkeiten schließen lassen.

(LG Hannover, Urteil vom 07.11.2012 - 14 O 11/12)